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André Greipel über die Tour de France 2020

André Greipel ist Leistungssportler im Radsport und Teil unserer 3Bears Sport Community. Mit Team Israel Start-up Nation ist André dieses Jahr bei der Tour de France angetreten. Wir haben André ein paar Fragen gestellt.

 

André Greipel, 38 

 

Sportart: Rennrad 

 

Größte sportliche Erfolge:
In meiner bisherigen Karriere konnte ich bisher 156 Sieger erringen, unter anderem 11 bei der Tour de France, 7 beim Giro d’Italia und 4 bei der Vuelta a Espana.

 

Lieblingssorte: 3Bears Porridge Feiner Kakao

„Um ein gesunden und fitten Lifestyle zu führen, setze ich viel Wert auf ein energiegeladenes Frühstück mit gutem Geschmack. Seit Jahren ist 3Bears Porridge mit den tollen und verschiedenen Geschmäckern mein Favorit um gut in den Tag zu starten.“

– André Greipel

Wie beurteilst du deinen verfrühten Ausstieg bei der Tour de France 2020 im Rückblick?

Das Ziel einer jeden Tour de France ist es, bis nach Paris zu kommen. Das hat in diesem Jahr leider nicht so gut für mich geklappt, da ich auf der ersten Etappe direkt gestürzt bin und mir das Knie verdreht habe bzw. auch ein tiefes Loch am Knie hatte, das genäht werden musste. Von dort an bin ich jede Etappe eigentlich nur ums Überleben gefahren und hatte nicht wirklich die Aussicht, dass es besser werden würde. Auf der 18. Etappe musste ich dann meinen Kopf anstellen und leider frühzeitig die Reise nach Hause antreten. Das ist natürlich nicht schön, drei Tage vor dem Tourende in Paris nach Hause zu fahren. Aber die Gesundheit geht vor.

Wie hast du es geschafft, danach wieder neue Energie zu tanken?

Wie man sich natürlich vorstellen kann, ist man nach 18 Tagen Tour de France alles andere als fit, deswegen habe ich viel Zeit auf der Couch verbracht, habe versucht, sehr lange zu schlafen und viel Zeit mit der Familie zu verbringen. Mein Fahrrad habe ich in der Zeit auf jeden Fall nicht angekuckt und habe deswegen auch wenig trainiert.

Wie bereitest du dich mental auf eine Tour wie die Tour de France vor?

Um mental gestärkt in die Tour de France zu gehen, versuche ich meistens im Training noch mal Bestätigung zu bekommen, dass die Leistung auf jeden Fall da ist. Dann versuche ich, gut zu essen, weil jedes Kilo extra, hilft mir nicht wirklich über die Berge zu kommen. Außerdem versuche ich noch viel Zeit mit der Familie zu verbringen, da es in den nächsten drei Wochen sehr schwer sein wird, ohne die Familie bei der Tour am Start zu sein.

Gab es bei der Tour de France 2020 auch positive Momente, die dir besonders im Gedächtnis bleiben?

Viele positive Momente gab es dieses Jahr bei der Tour de France nicht. Dennoch möchte ich den 6. Etappenplatz auf der 11. Etappe erwähnen, was für mich natürlich ein kleiner Lichtblick war und ich da die Hoffnung hatte, dass ich mich gesundheitlich erholen könnte, aber das war leider nicht der Fall. Dennoch möchte ich aber auch die Etappen erwähnen, wo ich vor der Etappe einfach nicht wusste, ob ich es bis zum Ziel schaffe und ich mich dann im Etappenziel selbst überraschen konnte, dass ich die Willensstärke hatte, dort bis ins Ziel zu fahren.

Wir wünschen André weiterhin viel Erfolg und sind uns sicher, dass er mit seinem Ehrgeiz und einer großen Portion Porridge bei der nächsten Tour wieder ganz vorne dabei ist.

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