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Januar 14, 2022 4 Lesedauer

Wir haben es ja alle schon mal gehört: Weißer Zucker ist nicht gut für uns. Eltern achten meist noch ganz genau drauf, wie viel Süßigkeiten die Kleinen vernaschen. Doch warum achten wir dann als Erwachsene nicht genauso auf unsere eigene Zuckerzufuhr? Na ja, Süßes schmeckt uns eben sehr gut und da ist die Versuchung manchmal einfach zu groß.

The good News: Genuss geht auch ganz ohne Industriezucker. In diesem Blog-Post erklären wir euch, warum es sich lohnt, Industriezucker ein für alle Mal aus dem Vorratsschrank zu verbannen und wie sich sugar-free ganz einfach im Alltag umsetzen lässt.

Müsli mit Aprikosen

Was ist Industriezucker?

Weißer Zucker, auch Haushaltszucker, Kristallzucker oder Saccharose genannt, wird aus Zuckerrohr oder Zuckerrüben hergestellt und durch Raffination verarbeitet. Es ist ein hochgradig verarbeitetes Industrieprodukt, das weder Vitamine noch Mineralstoffe enthält und besteht aus Glukose sowie Fruktose. Ein hoher Konsum an weißem Zucker kann krank machen und wird mit etlichen Krankheiten wie Übergewicht, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung gebracht.

Eine Umstellung auf eine zuckerfreie Ernährung ist gar nicht so leicht, denn Industriezucker kann sogar abhängig machen und versteckt sich in unglaublich vielen Lebensmitteln – insbesondere in stark verarbeiteten Fertigprodukten. Ein vollständiger Verzicht muss langfristig aber gar nicht das Ziel sein. Wenn man beispielsweise im Restaurant i(s)st und sich nicht über die Inhaltsstoffe informieren kann, ist eine Ausnahme auch mal okay.

Es geht um die alltäglichen Entscheidungen, die man Tag für Tag trifft. So ist eine Reduzierung von Zucker dann auch gar nicht so schwer. Die positiven Veränderungen im Körper spürt man oft aber schon sehr schnell. Bei jeder Mahlzeit, wo man darauf achtet, Zucker wegzulassen und auf die Inhaltsstoffe zu achten, tut man seiner Gesundheit einen Gefallen.

Zucker auf Donut

 

Naturally Sweet

Unter natürlichem Zucker verstehen wir die in unverarbeiteten, vollwertigen Lebensmitteln vorkommenden natürlichen Zuckerstoffe. Solche findet man beispielsweise in Obst oder Vollkornprodukten wie auch in Hafer. In Obst findet man so unter anderem Fruchtzucker. Essen wir eine Banane oder Beeren, hat der enthaltene Fruchtzucker aber keine schädliche Wirkung auf uns. Ganz im Gegenteil sogar. Denn das Obst steckt voller Phytonährstoffe, die helfen, den Fruchtzucker vollkommen im Körper zu verarbeiten und als Energiequelle zu nutzen. Diese Phytonährstoffe und die in Obst sowie Gemüse enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe wirken sich nachweislich vorteilhaft auf unsere Gesundheit aus und können Krankheiten vorbeugen.

Wie wirkt sich der Industriezucker auf unseren Körper aus? Wir haben dazu eine spannende Studie gefunden. Wenn man beispielsweise ein Glas Wasser mit drei Esslöffeln Haushaltszucker trinkt, ein ähnlicher Gehalt wie in einer Dose Limo, steigt der Blutzuckerspiegel innerhalb der ersten Stunde enorm an. Der Körper schüttet so viel Insulin aus, dass es zu einem Insulin-Überschuss kommt. Schon nach zwei Stunden wird man dann hypoglykämisch. Das bedeutet, dass man einen zu niedrigem Blutzuckerwert hat. Der Blutzucker sinkt sogar so tief, dass er unter dem Wert liegt, der vor dem Trinken des Zuckerwassers gemessen wurde. Als Reaktion darauf schüttet der Körper Fett in den Blutkreislauf aus, weil der Blutzucker plötzlich so tief gesunken ist.

Doch was passiert, wenn man zusätzlich zu dem Zuckerwasser gemischte Beeren isst? Diese enthalten auch Fruchtzucker – sogar einen zusätzlichen Esslöffel Zucker. Sollte dann der Blutzuckeranstieg nicht noch mehr ansteigen? Die Studie zeigt, dass es nicht zu einem zusätzlichen Blutzuckeranstieg kam und auch keine Hypoglykämie danach eintrat. Der Blutzucker stieg einfach auf und ab, ohne dass es zu einem Überschuss kam und ohne dass Fett ins Blut ausgeschüttet wurde.

Woran liegt das? Hier kann man wieder den Phytonährstoffe danken, die in vollwertigen Lebensmitteln wie Beeren, Äpfeln und Datteln vorkommen. Sie können einen Teil der Zuckeraufnahme durch die Zellen, die sich in unseren Darm befinden, blockieren.

 

Erdbeeren

Bei uns gibt's keinen Industriezucker! Wir sind sweet enough.

Auch wir setzen auf ganz viel Frucht in unseren Produkten. Bei all unseren 3Bears Produkten verzichten wir auf Industriezucker. Wir versprechen veganen, leckeren und vollwertigen Frühstücks-Genuss ohne schlechtes Gewissen. Wie das geht? Mit ganz viel Frucht. In 3Bears Porridge steckt mit mind. 30% (bei Frucht-Sorten) der höchste Fruchtgehalt auf dem Markt. Außerdem enthalten unsere Früchte keine Zusatzstoffe und keinen zugesetzten Zucker. 3Bears Porridge braucht nur die natürliche Süße aus Früchten. 

Hier haben wir euch ein paar Rezepte zusammengestellt, die ganz ohne Zuckerzusatz auskommen. Richtig nicer Geschmack, aber ganz natürlich.

Morgens:
Veganes Beeren Granola
Veganes Carrot Cake Porridge
Schoko Pancakes

Mittags:
Herzhaftes Spinat Porridge 
- Italienisches Caprese Porridge

Als Snack:
Energie Bliss Balls
Fruchtige Energy Balls

Abends:
Herzhaftes Porridge mit Pesto Topping
Vegane Gemüsebällchen

Viele weitere zuckerfreie Rezepte finden sich auf unserem Rezepte-Blog.

Carrot Cake Bowl

Unsere No-Sugar Tipps

#1 Zuckerfallen kennen

Es lohnt sich, die vielen verschiedenen Namen, unter dem sich Zucker auf Lebensmittel-Verpackungen versteckt, zu kennen. Das sind nämlich bis zu 60 unterschiedliche Namen. Die häufigsten sind Dextrose, Invertzuckersirup, Süßmolkepulver, Maltodextrin und Glukosesirup.

#2 Einkaufen ganz easy

Es ist auch gut, sein Einkaufsverhalten zu ändern und auf Fertigprodukte, die voller Industriezucker und anderen schädlichen Inhaltsstoffen stecken, zu verzichten. Selbst eingelegtes Blaukraut oder Essiggurken haben meist reichlich Zucker beigefügt. Am besten ist es, hauptsächlich vollwertige pflanzliche Lebensmittel zu konsumieren.

#3 Zuckerhaltige Getränke vermeiden

Ein super Tipp ist auch, einfach nur Wasser oder Tee zu trinken. Soft Drinks, Eistee, Fruchtsäfte und Co. sind absolute Zuckerbomben. Wir geben gerne frische Zitrone, Minze, Ingwer oder Gurken in unser Wasser. So erfrischend und lecker.

#4 Frisch kochen

Probiere doch mal, fast ausschließlich mit frischen vollwertigen Lebensmitteln zu kochen und eigene Soßen zu machen. Denn Fertig-Pasta-Soßen, Salatdressings, Ketchup oder Barbecue-Soßen sind totale Zuckerfallen. Du wirst dann bestimmt auch schnell merken, wie sich deine Geschmacksnerven verändern, sodass die Süße aus der Natur vollkommen ausreicht und befriedigt.

#5 Zuckeralternativen kennen

Einer unserer Favoriten sind Datteln. Natürliche Süße at it’s best. Daher findet ihr sie auch ganz oft in unseren Porridges. Dank ihrer vielen Ballaststoffe machen sie gut satt, fördern die Verdauung und verlangsamen den Anstieg des Blutzuckerspiegels. Man kann mit ihnen eine gesunde Karamellsauce machen, die sich ideal als Topping oder auch in Dressings eignet. Weitere Alternativen sind Honig und Ahornsirup. Da es sich um naturbelassene Produkte handelt, beinhalten sie wertvolle Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und Aminosäuren. Trotzdem sollte man sie in Maßen dosieren, da sie dennoch einen hohen Zuckeranteil haben.

 

Ahornsirup

 

 

 


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